Ich kannte das immer nur so: Monate, in denen man im Urlaub ist, sind umsatzschwach. Logisch, dann verdient man auch weniger Geld. Der Gesetzgeber sieht das aber anders (zum Glück aller Arbeitnehmer:innen). Paragraph 11 des Bundesurlaubsgesetzes (BUrlG) legt fest, dass einem im Urlaub ein sogenanntes Urlaubsentgelt zusteht. Was ist Urlaubsentgelt? Kein zusätzliches "Urlaubsgeld". Das Urlaubsentgelt ist nichts weiter als das Gehalt, das während des Urlaubs weitergezahlt wird. Wichtig ist aber: Es berechnet sich aus dem durchschnittlichen Gehalt der letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubs. Was bedeutet das für angestellte Zahnärzt:innen mit Umsatzbeteiligung? Auch wenn Du im Urlaub keinen Umsatz generierst, hast Du Anspruch auf ein Gehalt, das Deinem Durchschnittsverdienst der letzten drei Monate entspricht. Und das schließt auch Deine Umsatzbeteiligung ein. 💸🏝🤿 Und was sollten Praxisinhaber beachten? Eine klare Kommunikation über den Umgang mit Urlaubsentgelt schafft Vertrauen. Und Arbeitnehmer:innen fühlen sich mehr wertgeschätzt. Der Arbeitsvertrag sollte eine Klausel zum Urlaubsentgelt enthalten. (Disclaimer: Hier schreibt ein Oralchirurg 👨🏼⚕️ und kein Jurist 👨🏼⚖️) |